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Berufliche Praxis von 1981 bis 2007

   

In der frühen Kindheit betete ich verzweifelt zu meinem Schutzengel, und wünschte mir, dass Vater und Mutter mich zu sich nach Hause holen und für mich sorgen mögen. Während meiner Ausbildung als Innendekorations-Näherin flehte ich zu Gott, er möge mir wenigstens bei der Lehrabschlussprüfung zur Seite stehen - damit ich die Prüfung bestehe - und gefälligst dafür sorgen, dass die Verantwortlichen mein Lohn nicht mehr in die eigene Tasche stecken sollen. Dann schlug ich den himmlischen Heerscharen einen fairen Diel vor: „Ist es euch nicht langsam peinlich? Mutter überfordert, Vater verschollen, im Kinderheim entsorg, Bilanz: versaute Jugend! Wie wäre es mit dem Erfolg im Beruf und eine glückliche Partnerschaft?“ Und so weiter . . ., bis mir klar wurde, dass dieser Kuhhandel auf die Dauer, wohl so nicht funktionieren würde.
Vor allem aber, wollte ich einmal genauer überprüfen, was diese himmlischen Heerscharen, samt den Schutzengeln in meinem verkorksten Leben eigentlich zu suchen hatten? Ich musste auf meine innere Stimme hören, die schwankend, zwischen Dankbarkeit und Ratlosigkeit hin und her pendelte.

“Welche göttliche Intelligenz hat mich davor bewahrt - und die Chancen standen ja damals fünfzig zu fünfzig - endgültig in der Versenkung zu verschwinden und wer hat verhindert, dass ich, - weder “unter der mittleren Brücke” im Kreise der Obdachlosen und Penner - aber auch nicht als Dirne oder gar Kriminelle enden würde, wenn nicht meine Schutzengel?”

Im Jahr 1981 fing ich an, die Kartomantie zu studieren. Über sieben Jahre befasste ich mich intensiv mit Tarot-, Patience-, Skipper- und Mile Lenormand-Karten und widmete meine Studien ebenso den übersinnlichen Wahrnehmungen und meditativem Hellsehen. Und dabei entdeckte ich etwas schier unglaubliches; dass nämlich die Kartomantie nicht nur die Weisheit des Lebens, sondern auch die Sprache meiner Schutzengel in sich tragen. Ich hatte damals nur ein einziges Ziel; mir endlich Klarheit über meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verschaffen. Sie ersetzten mir sozusagen „Mamas Rockzipfel“, auch die Psychologen und die Krücken, alles in Einem. Das Kartenlegen war für mich die ultimative Lebenshilfe. Damals dachte ich im Leben nicht daran, eines Tages anderen Menschen als mir Selbst in die Karten zu schauen und schon gar nicht als „Medium für spirituelle Lebensberatung“. wenn es da nicht einige Freunde und Bekannte gegeben hätte, die ganz anderer Meinung waren: „Dich sollte man windelweich prügeln, dass Du mit Deinen Fähigkeiten nicht an die Öffentlichkeit gehst,„ sagten sie. Und meine Schutzengel sehen es wohl genau so.

Statt dessen versuchte ich seit 1998, aus purer Existenzangst jenen „Wink mit dem Zaunpfahl“ zu ignorieren und all diese Hürden und Klippen tapfer zu meistern.
Die beflügelten kleinen Quälgeister haben mir nachhaltig klargemacht, den Widerstand wohl besser aufzugeben und endlich Verantwortung zu übernehmen.
Es ist kein Zufall, dass der Grundstein meiner Entwicklung in der Vergangenheit liegt, denn mit der Verzweiflung entstand der Nährboden, der Schrei nach Hilfe fügte das Samenkorn hinzu und die Tränen brachten die Saat zum keimen.



Um als „medium yvonne,“ Ihre Spirituelle Lebensberaterin, Pendlerin und Kartenlegerin würdig zu sein, setze ich Wahrheit, Einsicht und Aufrichtigkeit voraus.
Den Schritt in die Öffentlichkeit schulde ich all jenen, die an mich geglaubt und mir vertraut und mich mutig und stark gemacht haben. Den vielen Freunden und Bekannten, die mich angespornt, ermutigt und mein Vorhaben als “medium yvonne” unterstützen. Jedem einzelnen von Euch, bin ich von ganzem Herzen und aus tiefster Seele zu Dank verpflichtet!